Ergebnisdaten
Speicherstruktur
Die Art der Speicherung bei der Simulation bestimmt die Ordnerstruktur im Ergebnisordner. Im output Ordner befinden sich die Ergebnisraster mit aboluten Wasserspiegellagen (Einstellung 1) oder den relativen Überflutungtiefen (Einstellung 3). Die Einheit entspricht dem des DGM Rasters.
Ist die Einstellung 2 oder 4 eingestellt worden, befinden sich hier desweiteren die Ordner velocity mit den Fließgeschwindigkeitsrastern (m/s) und den Fließrichtungsrastern direction (Grad mit arithmetischer Orientierung).
Die Anzahl der Raster hängt von der Berechnungsdauer und vom Speicherintervall ab. Jedes Raster stellt den Systemzustand zum Zeitpunkt der Speicherung dar, sozusagen ein screenshot. Bei einem 60 Sekundenintervall, würde so jede 60. Sekunde herausgeschrieben. Es findet keine Interpolation, Aufsummierung oder dergleichen bei der Speicherung statt. Achtung: Sind die Speicherintervalle sehr lang, kann es somit zu einem Verlust an Informationen kommen; beipielsweise wenn der Abflusss aus einem Seitental zwischen zwei Speicherungen geschieht.
Ausgaberaster sind stes im GeoTIFF (.tif) Format. Neben dem Raster exestiert für jedes Ausgaberaster eine XML Datei. Hier werden die Metadaten mit den Modellparamerten gespeichert. Diese sind wichtig falls Sie eine Simulation mit deinem Weiterraster fortsetzen möchten.
Pumpmenge auslesen
Während der Simulation wird in jedem Simulationsintervall die Wassermenge, die an einer Koordinate entnommen wird, in eine seperate Datei (PumpVolume.pum) geschrieben. Die Datei PumpVolume.pum wird in das Verzeichnis des Output-Ordners geschrieben.
Die erste Zeile enthält die ID der Koordinate (entsprechend der ersten Spalte der Koordinatendatei). Die erste Spalte gibt die Zeit in Sekunden. Die Zeitschritte entsprechen den Speicherintervallen der Simulation. In diesem Beispiel wurde während der Simulation alle 5 Minuten ein Ausgaberaster herausgeschrieben. Die darauf folgenden Spalten stellen die Pumpmengen der einzelnen Pumpverbindungen, Einspeisepunkte etc dar. Die an den Koordinaten eingespeisten (positiv) oder entnommenen (negativ) Wassermengenwerte sind der Mittelwert eines Zeitintervalls in der Einheit m 3/s.
Volumenbilanz
Diese Datei gibt Ihnen einen Überblick wie viel Wasser in das Modell eingespeist und wie viel Wasser aus dem Sytem geflossen oder ennommen worden ist. Die erste Spalte gibt Ihnen das Speicherintervall. Die darauf folgenden zwei Spalten geben die Gesamtmengen an die bis zu einem Speicherintervall in das Modell hinein- oder herausgeflossen sind. Im Anschluss daran werden die einzelnen Volumina aufgeschlüsselt z.B. nach Beregnung, Pumpen (coordinate) oder Infiltration. Eine wichtige Größe ist hier auch wie viel Wasser in die NoData-Bereiche geflossen ist. Hierzu zählt auch Wasser, das an den Modellrändern das Simulationsgebiet verlassen hat.
Durch die genaue Aufschlüsselung der Ströme nach deren Herkunft ist es möglich Volumenbilanzen von nahezu 100% zu erreichen.
Steuerdatei und Config
Starten Sie eine Simulation über ArcGIS Pro oder ArcMap so werden neben den Ergebnisdaten auch eine fng.xml und die Config.xsd abgespeichert. in der fng.xml, stehen sämtliche Eingabeparameter und Pfade. Falls Sie an einem späteren Zeitpunkt die Simualtion wiederholen oder fortsetzen möchten, können Sie dies über die Kommandozeile. tun